LAN-Games: Wintermaul TD

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7. April 2018
Wintermaul

Auf einer LAN wird nicht nur gespielt, auf einer LAN wird auch gegessen. Und wer die Essgewohnheiten unserer Clan-Mitglieder aufmerksam aufgesogen hat, der erahnt, dass viele der Fast-Food-Köstlichkeiten, die auf einer Netzwerk-Session gefuttert werden, nicht unbedingt kompatibel mit einem reaktionsschnellen Spiele-Erlebnis sind.

Was das bedeutet? Spielpause – oder Wintermaul!

Option I wird dann gewählt, wenn die Gemütlichkeit uns alte Herren in die Sessel zwängt oder sich das ein oder andere Gesprächsthema aufdrängt, welches sich in der Zeit zwischen den LAN-Partys aufgebaut hat. Option II entstammt aus einer (früheren) Zeit, in der unsere Zusammenkünfte nicht nur alljährlich, sondern beinahe jeden Monat stattfanden. Eine Zeit, in welcher der jugendliche Elan ein noch lückenloseres Spielerlebnis garantierte. Eine Zeit, in der eine Warcraft-III-Mod ganz groß heraus kam: Wintermaul TD.

So schaut’s aus, das Wintermäulchen!

Auch wenn das Genre der Tower-Defense-Games nicht in Warcraft, sonderm im früheren erschienenen Strategie-Klassiker Dune seinen Ursprung hatte, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die TD-Versionen, die aus dem Map-Editor von Warcraft III entsprungen sind, dem Genre ihren unvergleichbaren Stempel aufgedrückt haben.

Das Gute an den wiederkehrenden Monsterwellen, denen man durch seine tödliche Maze schickt, ist der rundenbasierte Charakter des eigentlich echtzeitbasierten Originalspiels. Da lediglich alle paar Minuten neues Gold in der Kasse klingelt, welches man zum Bau oder Upgrade seiner Türme verwenden kann, kann man den Großteil der Zeit damit verbringen, genüsslich zuzusehen, wie sich die Ungeheuer in den eigenen Labyrinthen aufreiben.

Und was lässt sich besser mit einer solch gediegenen Unterhaltung verbinden als die Errichtung einer Tafelrunde? So wie sich der königliche Hof sich bei Speis und Trank von Gauklern, Akrobaten und Turnierkämpfern unterhalten ließ, genießen auch wir das farbenfrohe Schauspiel, während wir uns um unser leibliches Wohl kümmern.

Wohl bekommt’s!

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